ARCHE Evangelisches Kinder- und Jugendhilfezentrum  der Sankt Jakobsgemeinde Köthen

Wohnbereich II

Hallo, wir sind die Kinder, Jugendlichen und Erzieher des Wohnbereichs II des Kinder- und Jugendheimes der Arche. Wie ihr sehen könnt sind wir eine lustige, bunt gemischte Truppe. Was es in unserem Wohnbereich gibt: Unser Wohnbereich besteht aus einer   Wohngruppe mit Platz für bis zu 7   Kinder   und   Jugendliche sowie der Trainingsgruppe der Arche, mit 4   Plätzen für ältere Jugendliche. Verantwortlich für uns sind 4   ErzieherInnen und   eine   Heilpädagogin, die sich um uns sorgen und für uns da sind. So hat jeder von uns einen Patenerzieher, mit dem er eine ganz besondere Beziehung hat. Sie sorgen dafür, dass wir uns im Heim wohl fühlen. Sie sind für uns da, wenn wir Sorgen und Nöte haben und verbringen viel persönliche Zeit mit uns, in der wir miteinander reden oder besondere Unternehmungen machen. Sie sorgen aber auch dafür, dass alles rund um unsere Entwicklung, Gesundheit, Schule/ Ausbildung, Bekleidung, usw. stimmt. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir daran, dass unsere Beziehung zu unseren Eltern gut ist und planen die Beurlaubungen, Hilfeplangespräche und vieles mehr. Unsere Wohngruppe: In unserer Wohngruppe leben zurzeit Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 15 Jahren. Dadurch, das unsere Gruppe so klein ist, fühlt man sich wie in einer Familie. Unsere Zimmer sind echt cool. Wir bewohnen nämlich das von uns frisch renovierte Dachgeschoss unseres Hauses. Gemeinsam mit unseren Erziehern und fleißigen Helfern haben wir alle Zimmer umgebaut und renoviert, sodass es jetzt urgemütlich bei uns ist. Jeder durfte und musste mithelfen. Dafür hatten wir dann auch bei der Einrichtung unserer Zimmer mit Möbeln und Tapete ein Wörtchen mitzureden. Jetzt gibt es bei uns drei Zwei- Bett-Zimmer und ein Einzelzimmer, in denen wir uns so richtig wohl und Zuhause fühlen können. Das Herzstück unseres Wohnbereichs ist unser Gruppenraum. Dort befindet sich unsere kleine Küche, in welcher wir unser Frühstück und unser Abendessen zubereiten und auch so manche andere Koch- und Backaktion starten. Im Gruppenraum spielt sich unser gemeinsames Gruppenleben ab. Hier essen wir zusammen, erledigen unsere Hausaufgaben, sehen gemeinsam fern und treffen uns zu gemütlichen Spiel-, Bastel-, Quassel- oder Leserunden, ... . Kurz gesagt: Hier startet und hier endet unser gemeinsamer Tag. Daneben gibt es nun in unserer Dachetage unseren zweiten Gruppenraum - die „Lounge“. Hier haben wir uns eine Oase der Ruhe und Gemütlichkeit geschaffen, in der man sich zum Beispiel gemütlich zusammensetzen und schwatzen bzw. mit seinem Patenerzieher unterhalten kann oder vielleicht mal ein gutes Buch lesen, Musik hören und mit anderen in trauter Runde fernsehen kann. Was bei uns los ist: "Alles was nicht angebunden ist", würde man nun bei uns zu sagen kriegen. Wir sind nämlich sehr agil. Unser Alltag richtet sich nach dem festgelegten Tagesablauf unseres Kinder- und Jugendheimes. Alle von uns betätigen sich in ihrer Freizeit in mehreren IG‘s und Neigungskursen unserer Arche. Gern sind wir auch mit den Kindern und Jugendlichen der anderen Gruppen zusammen. Wenn es um Ausflüge und erlebnispädagogische Angebote geht, sind wir immer mit dabei. Unsere Jungen sind daneben viel mit den Fahrrädern unterwegs und haben immer etwas zu schrauben und zu reparieren. Ein beliebtes „Ausgangsziel“ ist für uns der Jugendfreizeittreff„Popcorn“ im Nachbargebäude der Diakonie. Hier treffen wir Freunde und beschäftigen uns mit ihnen. Was uns besonders macht: Vor einigen Jahren haben wir uns für unsere Gruppe folgendes Motto ausgesucht: "Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu." (nach Immanuel Kant) Entstanden war die Idee nicht zuletzt deshalb, weil es im Zusammenleben vieler unterschiedlicher Charaktere ja nicht immer „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist und man nicht mit allem, was der andere da so macht, einverstanden ist. Da gibt es immer wieder auch mal Reibereien. Damit diese aber nicht ausarten, haben wir uns darauf geeinigt, Probleme untereinander friedlich zu lösen. Seither bemühen wir uns, ganz bewusst vernünftig miteinander umzugehen. Das gelingt uns noch nicht immer und ist natürlich auch nicht immer so leicht. Hilfe bekommen wir dabei von unseren Erziehern und dem Heimrat. In unseren regelmäßigen Gruppenrunden sprechen wir Probleme an und suchen gemeinsam nach Lösungen.